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Lesen

Im Bereich Lesen finden Sie einen kommentierten Querschnitt von Büchern und Online-Ressourcen zur Geschichte des Kommunismus.

 

Die umfangreiche wissenschaftliche Literatur wird in der Unterkategorie Analyse gesammelt und ausgehend von wichtigen Autorinnen und Autoren sowie für die Forschung relevanten Werken laufend erweitert. Thematisch und methodisch unterschiedliche Ansätze werden berücksichtigt und inhaltlich ausgerichtete Websites vorgestellt.

Bei Quellen sind Hinweise auf Quelleneditionen und Online-Portale aufgelistet, über die der Zugriff auf Originalquellen möglich ist. Die Website kommunismusgeschichte.de stellt nur wenige Quellen selbst zur Verfügung, sondern lotst den User gezielt zu weiterführenden Portalen.

Die Biografien und Autobiografien kommunistischer Führer, Politiker und Oppositioneller werden bei Biografien eingeführt und immer in kurzen Texten angeteasert und mit Rezensionen verlinkt. Romane und Erzählungen finden Sie bei Belletristik, wo zunächst Neuerscheinungen eingepflegt werden.

Bei LiesMich! sind die Kurzrezensionen renommierter Wissenschaftler, Historiker und Journalisten versammelt, die Ihre „Lieblingsbücher“ zur Kommunismusgeschichte vorstellen. Die Rezensionen stellen neue und alte Forschungsliteratur, Biografien und Romane vor, die es immer wieder wert sind, gelesen zu werden.

 

Die russische Revolution und das Schicksal der russischen Juden. Eine Debatte in Berlin 1922/23

Quellen | Quellenedition

Karl Schlögel und Karl-Konrad Tschäpe (Hg.)

Cover des Buches "Die russische Revolution und das Schicksal der russischen Juden. Eine Debatte in Berlin 1922/23", Matthes & Seitz
Cover des Buches "Die russische Revolution und das Schicksal der russischen Juden. Eine Debatte in Berlin 1922/23", Matthes & Seitz

"Die russische Revolution und das Schicksal der russischen Juden", herausgegeben von Karl Schlögel und Karl-Konrad Tschäpe, versammelt interne Schriften, Stellungnahmen und Kritiken der jüdisch-russischen Exilgemeinde im Berlin der Jahre 1922 und 1923. Anfang der 1920er-Jahre wird Berlin zum Zentrum der russischen Emigration; 1923 gründet sich hier der "Vaterländische Verband russischer Juden im Ausland". Die Beiträge, die in dem Band versammelt sind, war für eine Leserschaft der russisch-jüdischen Gemeinschaft bestimmt, nicht für eine größere Öffentlichkeit. Somit erlauben die Beiträge einen tiefen und unverfälschten Einblick in die Haltungen der Gruppe gegenüber der Russischen Revolution und dem Russischen Bürgerkrieg. Teilweise handelt es sich bei den Beiträgen um zuvor unzugängliche und erstmals übersetzte Schriften. Karl Schlögel, geboren 1948, hat an der FU Berlin, in Moskau und St. Petersburg Philosophie, Soziologie, Osteuropäische Geschichte und Slawistik studiert. Er war Professor für Osteuropäische Geschichte an der Europa Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Schlögel ist Autor und Herausgeber u.a. der Bücher: "Moskau lesen. Die Stadt als Buch"; "Das Wunder von Nishnij oder die Rückkehr der Städte"; "Der Große Exodus. Die russische Emigration und ihre Zentren 1917-1941"; "GO EAST oder die zweite Entdeckung des Ostens". Karl-Konrad Tschäpe, geboren 1974, studierte Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Geschichte in Frankfurt (Oder) und an der Pädagogischen Universität Barnaul / Russische Föderation. An der Vidriana ist er Inhaber einer Professur und forscht derzeit zu Feindbildern im Stalinismus und Nationalsozialismus.

Bibliografische Angabe

Karl Schlögel und Karl-Konrad Tschäpe (Hg.): Die russische Revolution und das Schicksal der russischen Juden. Eine Debatte in Berlin 1922/23, Berlin: Matthes & Seitz 2014.