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Lesen

Im Bereich Lesen finden Sie einen kommentierten Querschnitt von Büchern und Online-Ressourcen zur Geschichte des Kommunismus.

 

Die umfangreiche wissenschaftliche Literatur wird in der Unterkategorie Analyse gesammelt und ausgehend von wichtigen Autorinnen und Autoren sowie für die Forschung relevanten Werken laufend erweitert. Thematisch und methodisch unterschiedliche Ansätze werden berücksichtigt und inhaltlich ausgerichtete Websites vorgestellt.

Bei Quellen sind Hinweise auf Quelleneditionen und Online-Portale aufgelistet, über die der Zugriff auf Originalquellen möglich ist. Die Website kommunismusgeschichte.de stellt nur wenige Quellen selbst zur Verfügung, sondern lotst den User gezielt zu weiterführenden Portalen.

Die Biografien und Autobiografien kommunistischer Führer, Politiker und Oppositioneller werden bei Biografien eingeführt und immer in kurzen Texten angeteasert und mit Rezensionen verlinkt. Romane und Erzählungen finden Sie bei Belletristik, wo zunächst Neuerscheinungen eingepflegt werden.

Bei LiesMich! sind die Kurzrezensionen renommierter Wissenschaftler, Historiker und Journalisten versammelt, die Ihre „Lieblingsbücher“ zur Kommunismusgeschichte vorstellen. Die Rezensionen stellen neue und alte Forschungsliteratur, Biografien und Romane vor, die es immer wieder wert sind, gelesen zu werden.

 

Kommunismus im Museum

Analyse | Aufsatz | Museum

Muriel Blaive

Quelle: Website https://science.orf.at

Mehr als 30 Jahre ist es her, als die Samtene Revolution den Kommunismus in der Tschechoslowakei zu Fall gebracht hat. Wie schwer es den Tschechen bis heute fällt, darüber zu sprechen, beschreibt die Sozialhistorikerin Muriel Blaive am Beispiel des Kommunismus-Museums in Prag. Ihr Beitrag für das Science Magazin des ORF basiert auf Blaives Aufsatz für den Sammelband "Museum of Communism. New Memory Sites in Central and Eastern Europe" herausgeben von Stephen M. Norris im Verlag Indiana University Press (2020). Sie widmet sich dem Paradox, dass das einzige der Geschichte der kommunistischen Tschechoslowakei in Prag gewidmete Museum in privater Hand von einem US-Amerikaner geführt wird. Während dieses Museum bei Touristen auf große Resonanz stößt, wird es von den Einheimischen weithin ignoriert. 

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