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Lesen

Im Bereich Lesen finden Sie einen kommentierten Querschnitt von Büchern und Online-Ressourcen zur Geschichte des Kommunismus.

 

Die umfangreiche wissenschaftliche Literatur wird in der Unterkategorie Analyse gesammelt und ausgehend von wichtigen Autorinnen und Autoren sowie für die Forschung relevanten Werken laufend erweitert. Thematisch und methodisch unterschiedliche Ansätze werden berücksichtigt und inhaltlich ausgerichtete Websites vorgestellt.

Bei Quellen sind Hinweise auf Quelleneditionen und Online-Portale aufgelistet, über die der Zugriff auf Originalquellen möglich ist. Die Website kommunismusgeschichte.de stellt nur wenige Quellen selbst zur Verfügung, sondern lotst den User gezielt zu weiterführenden Portalen.

Die Biografien und Autobiografien kommunistischer Führer, Politiker und Oppositioneller werden bei Biografien eingeführt und immer in kurzen Texten angeteasert und mit Rezensionen verlinkt. Romane und Erzählungen finden Sie bei Belletristik, wo zunächst Neuerscheinungen eingepflegt werden.

Bei LiesMich! sind die Kurzrezensionen renommierter Wissenschaftler, Historiker und Journalisten versammelt, die Ihre „Lieblingsbücher“ zur Kommunismusgeschichte vorstellen. Die Rezensionen stellen neue und alte Forschungsliteratur, Biografien und Romane vor, die es immer wieder wert sind, gelesen zu werden.

 

Mein tolles Leben mit Hitler, Stalin und Havel. Erlebnisse – Erkenntnisse

Biografie | Autobiografie

Pavel Kohout

Cover des Buches " Mein tolles Leben mit Hitler, Stalin und Havel", Osburg
Cover des Buches " Mein tolles Leben mit Hitler, Stalin und Havel", Osburg

In seiner Autobiografie berichtet der Autor Pavel Kohout von seinem Leben in der damaligen Tschechoslowakei. Die Erzählung ist geprägt von seinem Wandel – vom Mitglied und überzeugtem Anhänger der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei hin zu deren Kritiker und Wortführer des "Prager Frühlings". Der Begriff „Prager Frühling“ beschreibt eine von der Kommunistischen Partei mitgetragenen Reformbewegung, die in der Tschechoslowakei die Umsetzung eines „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ forderte. Dieser wurde ein jähes Ende gesetzt, als am 21. August 1968 Truppen des Warschauer Paktes in der Tschechoslowakei einmarschierten und die Bewegung gewaltsam niederschlugen. 1969 wurde Pavel Kohout aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen. Gemeinsam mit Vaclav Havel verfasste er 1977 das Gründungsdokument der Bürgerinitiative "Charta 77", die den Mittelpunkt der Opposition gegen das kommunistische Regime in der CSSR war. 1978 wurde er mit seiner Frau Jelena aus der Tschechslowakei ausgebürgert. Er hat zahlreiche Romane veröffentlicht. Pavel Kohout lebt in Wien und Prag.

Bibliografische Angabe

Pavel Kohout: Mein tolles Leben mit Hitler, Stalin und Havel. Erlebnisse – Erkenntnisse, Berlin: Osburg 2010.