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Lesen

Im Bereich Lesen finden Sie einen kommentierten Querschnitt von Büchern und Online-Ressourcen zur Geschichte des Kommunismus.

 

Die umfangreiche wissenschaftliche Literatur wird in der Unterkategorie Analyse gesammelt und ausgehend von wichtigen Autorinnen und Autoren sowie für die Forschung relevanten Werken laufend erweitert. Thematisch und methodisch unterschiedliche Ansätze werden berücksichtigt und inhaltlich ausgerichtete Websites vorgestellt.

Bei Quellen sind Hinweise auf Quelleneditionen und Online-Portale aufgelistet, über die der Zugriff auf Originalquellen möglich ist. Die Website kommunismusgeschichte.de stellt nur wenige Quellen selbst zur Verfügung, sondern lotst den User gezielt zu weiterführenden Portalen.

Die Biografien und Autobiografien kommunistischer Führer, Politiker und Oppositioneller werden bei Biografien eingeführt und immer in kurzen Texten angeteasert und mit Rezensionen verlinkt. Romane und Erzählungen finden Sie bei Belletristik, wo zunächst Neuerscheinungen eingepflegt werden.

Bei LiesMich! sind die Kurzrezensionen renommierter Wissenschaftler, Historiker und Journalisten versammelt, die Ihre „Lieblingsbücher“ zur Kommunismusgeschichte vorstellen. Die Rezensionen stellen neue und alte Forschungsliteratur, Biografien und Romane vor, die es immer wieder wert sind, gelesen zu werden.

 

Russlanddeutscher Samisdat. Eine Dokumentation von Viktor Krieger

Quellen | Online-Ressource

Viktor Krieger

Screenshot: Russlanddeutscher Samisdat auf bpb.de
Screenshot: Russlanddeutscher Samisdat auf bpb.de

Viktor Krieger versammelt in der Dokumentation "Russlanddeutscher Samisdat" eine Vielzahl von Schriften, die von Deutschen in der UdSSR produziert wurde. Die große Anzahl dieser unzensierten Schriften ist beachtlich, bedenkt man, dass die deutsche Bevölkerung in der Sowjetunion seit 1941 extremen Repressionen im Zuge einer generellen deutschfeindlichen Politik ausgesetzt waren: Gezielt wurden deutschsprachliche und -kulturelle Räume, Bildungsinstitutionen, und Kulturobjekte verboten und vernichtet. Der Begriff Samisdat hat seinen Ursprung im russischen "sam isdatelij" (Selbstverleger) und bezeichnet die Werke, die entgegen aller Repressionen, einem breiten Leser- und Zuschauerkreis bekannt gemacht werden konnten. Nach einer Einführung von Viktor Krieger folgen zwei weitere Abschnitte. Der zweite Abschnitt versammelt eine große Anzahl an Quellen, die in vier thematische Bereiche unterteilt sind: Der Kampf um die Autonomie und für nationale und bürgerliche Gleichberechtigung; Intellektuelle Samisdat; Kampf um die Ausreise aus der UdSSR nach Deutschland (BRD und DDR); Künstlerische und volkskundliche unzensierte Werke. Der dritte Abschnitt versammelt die Lebensläufe einiger Aktivistinnen und Aktivisten. Die Dokumentation ist Teil des Dossiers "Russlanddeutsche" der Bundeszentrale für politische Bildung. 

Bibliografische Angabe

Viktor Krieger: Russlanddeutscher Samisdat. Eine Dokumentation, in: Russlanddeutsche. Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung.