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Das Ende

Belletristik | Roman

Attila Bartis

Buchcover
Buchcover

Die Handlung von Attila Bartis’ Roman “Das Ende” beginnt im Ungarn des Jahres 1956. Der Vater des jungen András Szabad wird in Folge des Volksaufstandes verhaftet. Als er nach drei Jahren zu seiner Familie zurückkehrt, ist er ein gebrochener Mann. András’ Mutter verkraftet die Ereignisse nur schwer und stirbt kurz nach der Heimkehr ihres Mannes. Der Roman begleitet András durch die folgenden Jahre: der Umzug nach Budapest, die Faszination für Fotografie, die leidenschaftliche Beziehung mit der Pianistin Éva. András, der nach dem Tod von Éva beginnt, sein Leben niederzuschreiben, ist der Erzähler des Romans. Das Buch ist nicht nur das Portrait eines Lebens, das von tiefem Schmerz und dem Kampf um die eigenen Gefühle und Erinnerungen gezeichnet ist. Es ist auch ein Portrait Ungarns in den 1950er- bis 1970er-Jahren und eröffnet den Lesern einen Zugang zu der Zeit, in der das Land unter der Herrschaft des kommunistischen Regimes stand. Neben Bänden mit Kurzgeschichten und Erzählungen ist “Das Ende” der dritte Roman des rumänisch-ungarischen Autors, an dem er mehr als fünfzehn Jahre lang arbeitete. “Das Ende” erschien in deutscher Übersetzung 2017 im Suhrkamp Verlag.
 

Bibliografische Angabe

Atilla Bartis: Das Ende, Berlin: Suhrkamp Verlag, 2017.