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Das Mädchen aus dem Hotel Metropol: Roman einer Kindheit

Belletristik | Autobiografie

Ljudmila Petruschewskaja

Buchcover
Buchcover

In "Das Mädchen aus dem Hotel Metropol: Roman einer Kindheit" schreibt die russische Schriftstellerin Ljudmila Petruschewskaja über ihre Kindheit in der Sowjetunion. Namensgebend für das Buch ist der Ort, an dem die Autorin Teile ihrer Kindheit verbringt: Das Hotel Metropol im Zentrum von Moskau, welches seit der Russischen Revolution als Wohnhaus für verdiente Parteikader fungiert. Der Urgroßvater des Mädchens lebt dort und mit ihm für einige Zeit das Kind und seine Mutter. Die Familie des Mädchens gerät, wie so viele, ins Visier von Stalins „Säuberungen“ - als Teil einer Familie von „Staatsfeinden“ wird auch Ljudmila an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Auf der Straße, in Heimen und bei Verwandten im ärmlichsten Verhältnissen wächst sie von nun an auf, stets begleitet von Hunger und Gewalt. In diesem autobiografischen Werk berichtet die Autorin von ihrer Kindheit und Jugend – und lässt Leser an ihrem Weg teilhaben, der sie entgegen aller Wahrscheinlichkeit von einer aus der Gesellschaft Ausgestoßenen zu einer erfolgreichen Schriftstellerin und Sängerin werden lässt. Ljudmila Petruschewskaja wurde 1938 in Moskau geboren. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin unterrichtet sie zudem an der Moskauer Filmhochschule und tritt als Chansonsängerin auf. 

Bibliografische Angabe

Ljudmila Petruschewskaja: Das Mädchen aus dem Hotel Metropol. Roman eine Kindheit. Aus dem Russischen von Antje Leetz, Frankfurt: Schöffling & Co 2019.