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Der Archipel GULAG

Vom Verfasser autorisierte überarbeitete und gekürzte Ausgabe in einem Band

Belletristik | Roman

Alexander Solschenizyn

Alexander Solschenizyn: Der Archipel GULAG, Screenshot vom Buchcover
Alexander Solschenizyn: Der Archipel GULAG, Screenshot vom Buchcover

Mit dem "Archipel Gulag" hat der Mathematiklehrer und Schriftsteller Alexander Solschenizyn ein aufrüttelndes Epos geschaffen, das die "unmenschliche Macht von Menschen über Menschen" bezeugt. Er selbst verbrachte viele Jahre seines Lebens in den Straflagern Sibiriens. Basierend auf seinen eigenen Erfahrungen, aber auch auf den Berichten von über 200 Überlebenden, stellt er die geschichtliche Entwicklung des Systems in den Mittelpunkt, beschreibt die Lagerwelt aus der Sicht der verschiedenen Gruppen, die sie bevölkerten und zeichnet den Weg der Häftlinge von der Einlieferung bis zum Tode durch Erschöpfung, Krankheiten oder dem Sadismus der Bewacher nach. Solschenizyn beschreibt das Werk als den "Versuch einer künstlerischen Bewältigung, all jenen gewidmet, die nicht genug Leben hatten, um dies zu erzählen". Sein Buch ist ein Aufschrei, eine Anklage gegen die Unmenschlichkeit, gegen die Unfreiheit und gegen den Terror. Solschenizyn hat das sowjetische Lagersystem weltweit bekannt gemacht, er hat die Öffentlichkeit aufgerüttelt und das Sowjetunionbild des Westens maßgeblich geprägt. 

Bibliografische Angabe

Alexander Solschenizyn: Der Archipel GULAG, Frankfurt am Main: S. Fischer Verlag, 6. Aufl. August 2008.