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Rote Handschuhe

Belletristik | Roman

Eginald Schlattner

Cover des Buches "Rote Handschuhe", Deutscher Taschenbuchverlag
Cover des Buches "Rote Handschuhe", Deutscher Taschenbuchverlag

Eginald Schlattners Gefängnisroman „Rote Handschuhe“ beschreibt die Erfahrungen des Autors in den berüchtigten Geheimpolizei-Gefängnissen im Rumänien unter der Herrschaft Nicolae Ceausescus. Eginald Schlattner selbst wurde 1957 verhaftet und 1959 wegen "Nichtanzeige von Hochverrat" verurteilt. Im Roman beschreibt er eindrücklich den Alltag der Häftlinge: die Haftbedingungen, die Verhöre, die Folter und nicht zuletzt den Punkt, an dem die psychisch und physisch gebrochenen Gefangenen „kollaborieren“ und Namen vermeintlicher Komplizen aussagen. Eginald Schlattner, 1933 in Arad (Rumänien) geboren, wuchs in Fogarasch am Fuße der Karpaten auf und studierte bis zu seiner Relegation evangelische Theologie in Klausenburg, anschließend Mathematik und Hydrologie. Nach der Entlassung aus dem Gefängnis arbeitete er als Tagelöhner und später als Ingenieur. 1973 nahm Schlattner noch einmal das theologische Studium auf. Er ist heute Gefängnispfarrer in in Rosia (Rothberg) bei Hermannstadt.

Bibliografische Angabe

Eginald Schlattner: Rote Handschuhe, München: Deutscher Taschenbuch-Verlag 2006.