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Erzählungen aus Kolyma

Belletristik | Roman

Warlam Schalamow

Buchcover des ersten Bandes "Durch den Schnee"
Buchcover des ersten Bandes "Durch den Schnee"

Warlam Schalamow "Erzählungen aus Kolyma" sind Zeugnisse aus dem Lageralltag des Autors, der lange Jahre unter Stalin im Gulag verbrachte. In seinen Erzählungen, spürt Schalamow einer Schlüsselfrage der Gegenwart nach: Wie können Menschen sich einerseits Jahrhunderten humanistischer Traditionen rühmen – und dennoch Auschwitz oder Kolyma hervorbringen? Der Autor, 1907 in Wologda geboren, wurde 1929 wegen 'konterrevolutionärer Agitation' zu Lagerhaft im Ural verurteilt. 1931 kehrte er nach Moskau zurück, wo er 1937 zum zweiten Mal verhaftet wurde. Es folgte die Deportierung in die sibirische Kolyma-Region, dem Kältepol der Erde. 1954 begann Schalamow heimlich seine "Erzählungen aus Kolyma" zu schreiben. Sie sind in vier Bänden erschienen: "Durch den Schnee", "Linkes Ufer", "Künstler der Schaufel" und "Die Auferweckung der Lärche". 

Bibliografische Angaben

Warlam Schalamow: Erzählungen aus Kolyma, Berlin: Matthes und Setz.