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In Zeiten des abnehmenden Lichts

Roman einer Familie

Belletristik | Roman

Eugen Ruge

Cover des Buches "In Zeiten des abnehmenden Lichts", Rowohlt
Cover des Buches "In Zeiten des abnehmenden Lichts", Rowohlt

In Zeiten des abnehmenden Lichts erzählt die Geschichte einer deutschen Familie, in der die Liebe für und das Interesse am Kommunismus von Generation zu Generation abnimmt. Die Stalinisten Wilhelm und Charlotte fliehen nach der Machtergreifung Hitlers ins Moskauer Exil, von wo aus sie von der Kommunistischen Partei weiter nach Mexiko geschickt werden. Ihre Söhne jedoch müssen sie in einem Arbeitslager in Russland zurücklassen. 1952 kehren Wilhelm und Charlotte in die neugegründete DDR zurück, um diese mit aufzubauen. Einer der Söhne, Kurt, kommt im Jahr 1956 nach, zusammen mit seiner russischen Ehefrau. Der andere Sohn ist im Lager ums Leben gekommen. Kurt glaubt noch an die Idee des Sozialismus, in der DDR arbeitet er als Historiker. Sein Sohn Alexander hingegen hält nichts von den politischen Überzeugungen seiner Eltern und Großeltern. Er bricht sein Studium ab und wird Teil der Hausbesetzer-Szene in Ostberlin. Alexanders Sohn, Markus, ist zur Wendezeit in der Pubertät und hat sowieso ganz andere Sorgen als Politik.

Der Roman von Eugen Ruge erhielt zahlreiche Preise, darunter 2011 den Deutschen Buchpreis. Er wurde von Matti Geschonneck verfilmt und kam 2017 ins Kino.

Bibliografische Angabe

Eugen Ruge: In Zeiten des abnehmenden Lichts. Roman einer Familie, Reinbek: Rowohlt 2011.

Herausgeber