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Metropol

Belletristik | Roman

Eugen Ruge

Buchcover
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Eugen Ruge erzählt im Roman Metropol von seinen emigrierten Großeltern in Moskau während des stalinistischen Terrors. Im Zentrum der Handlung steht das Hotel Metropol, in einem Jugendstil-Prachtbau aus der Zarenzeit. Dort werden die deutsche Kommunistin Charlotte und ihr Mann Wilhelm zwangseinquartiert. Nach der Flucht aus dem nationalsozialistischen Deutschland arbeiten beide beim Nachrichtendienst der Komintern und geraten aufgrund ihrer Bekanntschaft zu einem „Volksfeind“, dem in Moskau der Prozess gemacht wird, in die Maschinerie des stalinistischen Terrors. So beginnt das bange Warten des Paares auf eine Untersuchung des Falles, was 477 Tage andauern wird. Eugen Ruge wurde 1954 in Soswa (Ural) geboren. Der diplomierte Mathematiker begann seine schriftstellerische Laufbahn mit Theaterstücken und Hörspielen. Für "In Zeiten des abnehmenden Lichts" wurde er unter anderem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet.

Bibliografische Angabe

Eugen Ruge: Metropol, Hamburg: Rowohlt Verlag, 2019.