...

 

Im Feuer geschrieben – Ein Leben in Briefen

Biografie | Briefe

Marina Zwetajewa

Cover des Buches „Im Feuer geschrieben - Ein Leben in Briefen“, Suhrkamp Verlag
Cover des Buches „Im Feuer geschrieben - Ein Leben in Briefen“, Suhrkamp Verlag

Im Feuer geschrieben – Ein Leben in Briefen ist ein chronologisch geordneter Auswahl-Band der Briefe Marina Zwetajewas (1892 – 1941), einer der bedeutendsten russischen Lyrikerinnen. Die Themen ihrer Briefe waren die gleichen wie die ihres schriftstellerischen Schaffens: Gott, Dasein, menschliche Seele, Vorbestimmung des Dichters, Russlands Schicksal, Liebe zu Deutschland, griechische Mythologie, geistige Freundschaft, weibliche Sexualität und das Spannungsfeld weiblicher Gefühle. Zwetajewas wohl bekanntester Briefpartner war Rainer Maria Rilke. Die Korrespondenzen zwischen Zwetajewa und Rilke, die sich nie begegneten, lässt sich als kurzlebige, tragische Briefliebe beschreiben. Mehrjährige Korrespondenzen verband die Dichterin mit Boris Pasternak und Osip Mandelstam. In der Sammlung findet sich weiterhin ein bewundernder Brief an den Dichter Wladimir Majakowski. Zwetajewa lebte in Armut und so ist auch der letzte Brief ein Abschiedsbrief an ihren Sohn, mit dem sie – verarmt, hungernd und krank – ihren Selbstmord ankündigt. Erst 40 Jahre nach ihrem Tod erlangte sie mit zwei in den 1960er-Jahren veröffentlichten Bänden Anerkennung in Russland.

Bibliografische Angabe

Marina Zwetajewa: Im Feuer geschrieben - Ein Leben in Briefen. Berlin: Suhrkamp, 1996.