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Verfluchte Tage: Ein Revolutionstagebuch

Biografie | Biografie

Iwan Bunin

Buchcover
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"Verfluchte Tage: Ein Revolutionstagebuch" ist kein Tagebuch im üblichen Sinne, sondern ein streng durchkomponiertes literarisches Werk. Die deutsche Erstausgabe wurde von Dorothea Trottenberg übersetzt und mit Anmerkungen versehen. Sie enthält zudem ein Nachwort des Herausgebers Thomas Grob. Der Kern des Werkes fußt jedoch auf den Notizen, die Autor Iwan Bunin unmittelbar während der Ereignisse 1918/19 in Moskau und Odessa gemacht hat. In seinem Tagebuch dokumentierte er die Geschehnisse, die nicht nur für sein Heimatland, sondern auch für sein persönliches Schicksal entscheidend waren und dazu führten, dass er Russland 1920 für immer verließ. Geboren wurde Bunin 1870 im russischen Woronesch, 1933 erhielt er als erster russischer Schriftsteller den Nobelpreis für Literatur, 1953 starb er im französischen Exil. Sein Tagebuch aus der Zeit des russischen Bürgerkriegs enthält Rückgriffe auf die vorrevolutionäre Zeit und die Tage der Februarrevolution und bildet somit ein bedeutendes Zeitzeugnis, in dem Bunins ablehnende Haltung gegenüber der Revolution unverhüllt zum Ausdruck kommt. 

Bibliografische Angabe

Iwan Bunin: Verfluchte Tage: Ein Revolutionstagebuch. Zürich: Dörlemann Verlag: 1. Aufl. August 2005.