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Die Rote Fahne – Zentralorgan der KPD

Quellen | Online-Ressource

Staatsbibliothek zu Berlin (Hrsg.)

Screenshot der digitalisierten Ausgabe der Roten Fahne vom 9. November 1918 im ZEFYS
Screenshot der digitalisierten Ausgabe der Roten Fahne vom 9. November 1918 im ZEFYS

Die Rote Fahne, das Parteiorgan der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), ist zu großen Teilen online verfügbar. Im Zeitungsinformationssystem der Staatsbibliothek zu Berlin (ZEFYS) kann jeder die digitalisierten Ausgaben der Zeitung aus den Jahren 1918 und 1919 sowie 1928 bis 1933 einsehen. Die Rote Fahne wurde am 9. November 1918 von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gegründet. Dies war der Tag, an dem die Novemberrevolution Berlin erreichte, die Abdankung Kaiser Wilhelm II. verkündet wurde und der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann die deutsche Republik ausrief. Die marxistische Spartakusgruppe unter der Führung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg – ab dem 11. November 1918 Spartakusbund genannt – verweigerte die Zusammenarbeit mit Scheidemanns bürgerlich-parlamentarischer Republik und Liebknecht proklamierte die „freie sozialistische Republik“. Die Rote Fahne war das publizistische Organ des Spartakusbundes, seit der Gründung der KPD am 1. Januar 1919 deren Zentralorgan. Der Name der Zeitung leitet sich vom Symbol der revolutionären Arbeiterbewegung, der roten Fahne, ab.

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