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Georgi Dimitroff: Tagebücher 1933-1943

Quellen | Quellenedition

Bernhard Bayerlein (Hrsg.)

Cover des Buches "Georgi Dimitroff: Tagebücher 1933-1943", Aufbau-Verlag
Cover des Buches "Georgi Dimitroff: Tagebücher 1933-1943", Aufbau-Verlag

Bernhard H. Bayerlein edierte diese Ausgabe der zum Teil aus dem Bulgarischen und dem Russischen übersetzten Tagebücher des Politikers und Generalsekretärs der Komintern Georgi Dimitroff. Bayerleins Edition beginnt mit dem Tag der Verhaftung Dimitroffs durch die Nationalsozialisten in Berlin am 9. März 1933. Seine Inhaftierung war Teil der Kampagne, die gegen Kommunisten, Sozialdemokraten und sonstige Oppositionelle nach dem Reichstagsbrand geführt wurde. Obwohl Dimitroff einer der Hauptangeklagten war, gelang es ihm, durch geschickte Rhetorik seinen Freispruch zu erreichen und als „Held von Leipzig“ Hermann Göring bloßzustellen. Nach seiner Freilassung in die Sowjetunion stieg er zum Generalsekretär der Komintern auf und war nach dem Ende des Krieges bulgarischer Ministerpräsident. Seine publizierten Tagebücher geben auch Aufschluss über die Instruktionen und Launen Stalins, die Dimitroff genau vermerkte. Werden im ersten Band die Tagebücher selbst publiziert, enthält der zweite Teil erläuternde Beiträge, Anmerkungen, Chroniken, Kurzbiographien, Abbildungen sowie eine Bibliographie.

Bibliografische Angabe

Bernhard Bayerlein (Hrsg.): Georgi Dimitroff: Tagebücher 1933-1943, Band 1: Tagebücher, Band 2: Kommentare und Materialien, Berlin: Aufbau-Verlag 2000.