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Sehen

In der Kategorie Sehen verlinkt die Website auf audiovisuelle Angebote zum Thema Geschichte des Kommunismus.

 

Sie sind zu zweit auf der Couch und können sich nicht einigen, welchen Film sie gemeinsam schauen möchten? In der Kategorie Spielfilme finden sie Hinweise auf sowjetische Propaganda-Stummfilme aus den 1920er-Jahren genauso wie auf den actionreichen Agenten-Thriller aus Hollywood, der die Blockkonfrontation thematisiert. Diese Kategorie führt die Vielfalt filmischer Repräsentation des Kommunismus in seinen zahlreichen Facetten vor Augen.

Sie halten einen Vortrag und brauchen einen guten Start, um in das Thema einzusteigen? Unter Dokumentarfilme finden sie dafür Anregungen. Neben aktuellen Links zu Dokumentationen auf den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, stellen wir ihnen auch preisgekrönte Kleinode des Dokumentarfilms aus der langen Geschichte des Kommunismus vor.

Sie suchen filmische Quellen für eine wissenschaftliche Arbeit? Filmmaterial versammelt audiovisuelles Quellenmaterial wie beispielsweise Nachrichtenbeiträge, antikommunistische Propaganda oder Aufnahmen aus der Anfangszeit der Sowjetunion. Ergänzt werden diese Fundstücke mit Links zu Videomitschnitten von Veranstaltungen, Tutorials zur Zeitgeschichte und Politikwissenschaft oder Experteninterviews.

 

D-Mark, Einheit, Vaterland. Das schwierige Erbe der Treuhand

Dokumentarfilme | Dokumentation

Inge Kloepfer, Jobst Knigge

Screenshot des Trailers
Screenshot des Trailers

Die Arte-Dokumentation „D-Mark, Einheit, Vaterland. Das schwierige Erbe der Treuhand“ ist vom 23.07.2019 bis zum 21.08.2019 in der Mediathek abrufbar. Der Film beschäftigt sich mit dem Wechsel von der Plan- zur Marktwirtschaft in der ehemaligen DDR und in diesem Zusammenhang mit der Geschichte und Aufgabe der Treuhandanstalt, die in der Endphase der ehemaligen kommunistischen DDR gegründet wurde. Aufgabe der Treuhandanstalt war es, die Betriebe der DDR nach den Grundsätzen einer Sozialen Marktwirtschaft zu privatisieren oder stillzulegen. Während der deutschen Teilung betrieb die DDR eine Wirtschaftspolitik nach sozialistischem Vorbild, während in den kapitalistischen Ländern wie der Bundesrepublik Deutschland eine Marktwirtschaft etabliert war. Die Arte-Dokumentation analysiert 30 Jahre nach der Wiedervereinigung und dem Umbau der Wirtschaftsverhältnisse im Osten den damaligen Systemwechsel, der für viele Ostdeutsche die Arbeitslosigkeit und soziale Verwerfungen bedeutete. In der Transformationsphase wurden innerhalb kurzer Zeit tausende ostdeutsche Unternehmen privatisiert und mussten sich neuen Bedingungen anpassen. Nach jahrzehntelangem Schweigen äußert sich die ehemalige Präsidentin der Treuhandanstalt Birgit Breuel zu der Privatisierung und Stilllegung vieler ostdeutscher Unternehmen und zieht rückblickend Bilanz. Welche Überzeugungen bewirkten ihre damaligen Entscheidungen? Hätte es eine alternative Möglichkeit der wirtschaftlichen Wende gegeben?