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Sehen

In der Kategorie Sehen verlinkt die Website auf audiovisuelle Angebote zum Thema Geschichte des Kommunismus.

 

Sie sind zu zweit auf der Couch und können sich nicht einigen, welchen Film sie gemeinsam schauen möchten? In der Kategorie Spielfilme finden sie Hinweise auf sowjetische Propaganda-Stummfilme aus den 1920er-Jahren genauso wie auf den actionreichen Agenten-Thriller aus Hollywood, der die Blockkonfrontation thematisiert. Diese Kategorie führt die Vielfalt filmischer Repräsentation des Kommunismus in seinen zahlreichen Facetten vor Augen.

Sie halten einen Vortrag und brauchen einen guten Start, um in das Thema einzusteigen? Unter Dokumentarfilme finden sie dafür Anregungen. Neben aktuellen Links zu Dokumentationen auf den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, stellen wir ihnen auch preisgekrönte Kleinode des Dokumentarfilms aus der langen Geschichte des Kommunismus vor.

Sie suchen filmische Quellen für eine wissenschaftliche Arbeit? Filmmaterial versammelt audiovisuelles Quellenmaterial wie beispielsweise Nachrichtenbeiträge, antikommunistische Propaganda oder Aufnahmen aus der Anfangszeit der Sowjetunion. Ergänzt werden diese Fundstücke mit Links zu Videomitschnitten von Veranstaltungen, Tutorials zur Zeitgeschichte und Politikwissenschaft oder Experteninterviews.

 

El Muro Chileno

Dokumentarfilme

Matthias Meier Surrey und Maria Paz Salas

El Muro Chileno (engl. Untertitel)

Die Dokumentation „El Muro Chileno“ (Die chilenische Mauer) widmet sich denjenigen Chileninnen und Chilenen, die nach dem Militärputsch in Chile im Jahr 1973 in die DDR flüchten. Die Kernfrage, die die zahlreichen Interviews stellen, ist die nach dem Verhältnis der chilenischen Geflüchteten zur innerdeutschen Grenze als Symbol der totalitären Regierung der DDR. Nachdem in in Chile die sozialistische Regierung Salvador Allendes nach nur drei Jahren durch einen durch die Vereinigten Staaten unterstützen Militärputsch gestürzt wurde, sahen sich viele Anhängerinnen und Anhänger von Allendes Partei Unidad Popular gezwungen, das Land zu verlassen. Die DDR, von vielen der Geflüchteten zunächst als sozialistisches Paradies wahrgenommen, empfing sie mit offenen Armen. Doch was bedeutet es für die Geflüchteten, sich erfolgreich einem repressiven Regime entzogen zu haben – und sich nun in einem Staat, der durch eine Mauer hermetisch abgeriegelt ist, wiederzufinden? In zahlreichen Gesprächen spüren Matthias Meier Surrey und Maria Paz Salas dieser Frage nach. Die Dokumentation wurde 2010 beim Internationalen Filmfestival „Puntos de Vista“ an der Texas State University mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Der Film ist bei Youtube auf Spanisch mit englischen Untertiteln verfügbar.




Land, Jahr, Spieldauer

Chile/Dtl., 2010, 65 MIn.