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Communist Imperialism

Dokumentarfilme | Dokumentarfilm
Communist Imperialism

Gerade in den heißen Phasen wurde der Kalte Krieg nicht nur im Bereich des atomaren Wettrüstens ausgetragen. Auch für propagandistische Siege kämpfte man auf beiden Seiten. Auf US-amerikanischer Seite produzierte das Pepperdine College (Los Angeles) in Zusammenarbeit mit Hollywood Anfang der 1960er-Jahre eine Filmserie mit dem Titel „Crisis for Americans“. Jeder der vier Aufklärungsfilme versuchte, die Bedrohung des sowjetisch geprägten Kommunismus für die freie, kapitalistische Welt hervorzuheben.
Im Kontext der Kubakrise thematisiert der zweite Film „Communist Imperialism“ (1962) die Ausbreitung des sowjetischen Machtgebiets seit der Oktoberrevolution1917, insbesondere aber in der Zeit zwischen Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939 und der Entstehung des Films. Der Rundfunk- und Fernsehsprecher Harry von Zell und William J. Teague, damaliger Vizepräsident des Pepperdine College, präsentieren chronologisch, kompakt sowie mit Wochenschau-Ausschnitten und zynischem Unterton die kritischen Stationen der sowjetischen Außenpolitik: Polen, Finnland, Litauen, Estland, Rumänien, Albanien, Jugoslawien, Tschechoslowakei, Ost-Berlin, Ungarn, Mongolei, China, Korea, Vietnam, Britisch-Guinea und zuletzt Kuba. Egal an welchem Ort – Gewalt und Betrug seien über zwei Jahrzehnte hinweg die beiden wichtigsten Instrumente der sowjetischen Aggressionspolitik gewesen.
Seit November 2011 zeigt das Pepperdine College die Filmreihe im Rahmen ihrer Kollektion „Anti-Communism Films of the Early 1960s“ auf ihrer Website. Digitale Kopien damaliger Dokumente, darunter interne Korrespondenz, Memos, Entwürfe und Presseausschnitte, geben die Möglichkeit, die Filme als historische Quelle kritisch zu hinterfragen.

Land, Herausgeber, Spieldauer

USA, Pepperdine College Los Angeles, 34:27 min.