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El Muro Chileno

Dokumentarfilme

Matthias Meier Surrey und Maria Paz Salas

El Muro Chileno (engl. Untertitel)

Die Dokumentation „El Muro Chileno“ (Die chilenische Mauer) widmet sich denjenigen Chileninnen und Chilenen, die nach dem Militärputsch in Chile im Jahr 1973 in die DDR flüchten. Die Kernfrage, die die zahlreichen Interviews stellen, ist die nach dem Verhältnis der chilenischen Geflüchteten zur innerdeutschen Grenze als Symbol der totalitären Regierung der DDR. Nachdem in in Chile die sozialistische Regierung Salvador Allendes nach nur drei Jahren durch einen durch die Vereinigten Staaten unterstützen Militärputsch gestürzt wurde, sahen sich viele Anhängerinnen und Anhänger von Allendes Partei Unidad Popular gezwungen, das Land zu verlassen. Die DDR, von vielen der Geflüchteten zunächst als sozialistisches Paradies wahrgenommen, empfing sie mit offenen Armen. Doch was bedeutet es für die Geflüchteten, sich erfolgreich einem repressiven Regime entzogen zu haben – und sich nun in einem Staat, der durch eine Mauer hermetisch abgeriegelt ist, wiederzufinden? In zahlreichen Gesprächen spüren Matthias Meier Surrey und Maria Paz Salas dieser Frage nach. Die Dokumentation wurde 2010 beim Internationalen Filmfestival „Puntos de Vista“ an der Texas State University mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Der Film ist bei Youtube auf Spanisch mit englischen Untertiteln verfügbar.




Land, Jahr, Spieldauer

Chile/Dtl., 2010, 65 MIn.