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Film

A Look at Communism

Dieser Propaganda Film kann sich als kurze lehrende Lektion sehen lassen, die ihre Zuschauer vor dem Kommunismus und seinen zerstörerischen Auswirkungen warnt. Einer Schulstunde ähnelnd, wirft "A Look at Communism" zu Beginn einen kurzen Blick auf Marx, Lenin und Stalin und erklärt anschließend die Konzepte des Kommunismus in verschiedenen Bereichen wie Ökonomie oder Religion. Dabei werden auch die Begriffe Dialektischer Materialismus, ökonomischer Determinismus und Atheismus aufgegriffen und veranschaulicht. Die auf Karl Marx zurückgehende Lehre der allgemeinen Entwicklungsgesetze der Gesellschaft zur Erklärung der Transformation von Gesellschaftsformationen oder Produktionsweisen bildet zusammen mit dem dialektischen Materialismus die Grundlage der marxistisch-leninistischen Weltanschauung, die in diesem Film deutlich als Bedrohung gegenüber dem Kapitalismus dargestellt wird.

Screenshot aus Video: history@debate: Verwandte Diktaturen?

Podiumsgespräch

history@debate: Verwandte Diktaturen?

Der Webtalk der Gerda Henkel Stiftung und der Körber-Stiftung | vom 01.06.2015

In den 1980er Jahren kam es zu einer Debatte unter Historikern über den Diktaturvergleich zwischen Stalinismus und Nationalsozialismus. Ernst Nolte stellte die These auf, es bestünde ein kausaler Nexus zwischen der Gewalt des Stalinismus und der Shoa. Nolte wurden rechtsradikale Positionen und geschichtsrevisionistisches Gedankengut vorgeworfen. Er hätte die Singularität von Auschwitz in Frage gestellt und den Schrecken des Nationalsozialismus relativiert. Ähnliche Vorwürfe werden dem Historiker Jörg Baberwoski in der Öffentlichkeit gemacht, da auch er durch seinen Ansatz des Gewaltraumes den Fokus nicht auf Ideologien legt. Baberowski diskutiert seine Haltung zu Nolte, bzw. methodische und wissenschaftliche Fragestellungen zum Diktaturvergleich mit dem Jenaer Professor für Zeitgeschichte Norbert Frei. Moderiert wird die Diskussion vom Institutskollegen der HU Berlin und Direktor des ZZF Potsdam Martin Sabrow. Gerade Grenzen und Möglichkeiten des Diktaturvergleiches für eine gemeinsame Erinnerungskultur in Ost- und Westeuropa rücken in dem Fokus der Diskussion.

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Dokumentarfilm

British Soldiers Discover Hitler's Bunker (1945)

British Pathé

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges zeigt der Film Straßenszenen aus dem Berlin von 1945. Anlass des Filmes von British Pathé ist der Einmarsch britischer Truppen in Berlin und die Übergabe des britischen Sektors von den sowjetischen Truppen im Juli 1945. Es wird das Ausmaß der Zerstörung Berlins gezeigt, aber auch Versuche des Neuanfangs. Kulturgeschichtlich spannend ist eine Sequenz, bei der eine ukrainische Verkehrspolizistin vor dem Brandenburger Tor gezeigt wird und eine Szene in welcher Frauen Trümmer beseitigen. Die Szene der Frauen verweist auf den im heutigen kulturellen Gedächtnis verankerten aber höchst umstrittenen Topos der Trümmerfrauen.

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Filmdokument

The Stalin Mystery (1946)

British Pathé

In dem Video von British Pathé wird über einen Rücktritt Stalins und seine mögliche Nachfolge spekuliert. Ausgelöst wurden die Spekulationen aufgrund Stalins Abwesenheit zu den jährlichen Feiern anlässlich des Jahrestages der Oktoberrevolution. Die Mutmaßungen des Sprechers werden mit Bildern der Militärparade und der sowjetischen Führungsriege unterlegt.

Screenshot von Youtubevideo (https://www.youtube.com/watch?v=fSQgCy_iIcc&feature=youtu.be)

Tutorial | Blog

POLITICAL THEORY - Karl Marx

Das circa 10 minütige Youtubevideo versucht möglichst kurz und verständlich die politische Theorie und Philosophie von Karl Marx zu erklären. das Video ist in englischer Sprache, aber deutsche Untertitel sind vorhanden. Der Kanal The School of Life erstellt Videos, welche Bildungsinhalte vermitteln möchten. In dem Video zu Marx werden die wichtigsten Denkkonstruktionen und begrifflichen Eckpfeiler der marxistischen Theorie, wie zum Beispiel Entfremdung, ursprüngliche Akkumulation, Profit, Ideologie oder Ausbeutung erklärt. Zu Beginn des Videos wird kurz auf Marx Biographie eingegangen. Für die Macher des Videos steht vor allem Marx Analyse des kapitalistischen Systems im Vordergrund. Auf die Ideen des Kommunismus wird immer wieder im Sinne einer Welt, in welcher kein Arbeitszwang herrscht verwiesen. Die Erklärungen des Sprechers werden von Bildern begleitet.

Screen L.I.S.A. Die Russische Revolution 1917. Rückblick und Ausblick 2017

Videomitschnitt | Historikertag

Die Russische Revolution 1917. Rückblick und Ausblick 2017

Auf dem 51. Historikertag 2016 in Hamburg fand eine Podiumsdiskussion statt, in der Osteuropa-Historikerinnen und -Historiker die Oktoberrevolution geschichtswissenschaftlich verorteten und über ihre Bedeutung für die Gegenwart und nähere Zukunft Russlands sprachen. Die Erinnerung an die Oktoberrevolution sei ein Drahtseilakt, weil diese den Bruch markiere zwischen russischer und sowjetischer Vergangenheit, die beide von der aktuellen Geschichtspolitik in Russland funktionalisiert werden. Zudem wurde erörtert, welche Narrative und Revolutionserinnerungen die Vorstellungen von der Zukunft in Russland prägen. Die Teilnehmer waren Prof. Dr. Monica Rüthers (Universität Hamburg), Ekaterina Makhotina (Universität Bonn), Prof. Dr. Ulrich Schmid (Universität Sankt Gallen), Prof. Dr. Martin Aust (Universität Bonn) und Dr. Sandra Dahlke (DHI Moskau). Der Videomitschnitt ist auf der Homepage der Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Universität Bonn abrufbar.

Video

Che Guevara: The Communist Solution

vom 15.02.2016

In diesem Video werden innerhalb von vier Minuten alle wichtigen Fakten über Ernesto Rafael Guevara de la Serna zusammengefasst. Beschrieben wird sein Werdegang vom reisenden Medizinstudenten zum marxistischen Revolutionär. Auch auf Che Guevaras Wirken als Guerillaführer, Arzt und Autor wird eingegangen. Seine frühen Reisetagebücher hatten bereits literarische Qualität und wurden mehrmals verfilmt. Einige seiner Schriften und Reden beeinflussten revolutionäre Strömungen weit über Kuba hinaus. Guevara glaubte, dass der Kommunismus die verarmten Menschen Lateinamerikas retten würde. Bis heute bleibt Che Guevara eine kontroverse Figur, dessen Konterfrei noch immer T-Shirts ziert und sein Leben, aber auch die Umstände seines Todes und der posthume Personenkult um ihn waren und bleiben Gegenstand vielfältiger Betrachtungen.

Screenshot aus Video: history@debate: Geteilte Vergangenheit

Podiumsgespräch

history@debate: Geteilte Vergangenheit

Der Webtalk der Gerda Henkel Stiftung und der Körber-Stiftung | vom 10.04.2016

In dieser Ausgabe der history@debate Reihe vom April 2016 diskutierte der russische Historiker Alexey Miller mit dem ukrainischen Historiker Georgiy Kasianov über die Ukraine. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Journalistin Katja Gloger. Im derzeitigen blutigen Konflikt in der Ostukraine, den proeuropäischen Protesten auf dem Maidanplatz in Kiew oder bei der russischen Annexion der Krim spielten historische Argumente für die Legitimation der Handlungen aller beteiligten Akteure eine wichtige Rolle. Die Diskussion dreht sich um die Frage der Verschiedenen Interpretationsmuster der Vergangenheit bestimmter Gruppen in der Ukraine. Die geopolitische Situation als Grenzland zwischen dem westlichen Europa und Russland sind hier von zentraler Bedeutung. Die Historiker debattieren über den ukrainischen Nationenbildungsprozess, seiner Folgen und die Formen seiner heutigen Wirkmächtigkeiten.

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Dokumentarfilm

Vietnam Protests in London

British Pathé | vom 25.07.1968

Der kurze von British Pathé produzierte Film zeigt Bilder einer Demonstration gegen den Vietnamkrieg in London 1968. Anhand des Videos lassen sich mehrere interessante Dinge feststellen: Zum einen die Bezugnahme der sich selbst als progressiv verstehenden 68er Bewegung auf autoritäre Diktatoren (die Plakate der Demonstrierenden) und ein unreflektierter Antiamerikanismus (das Verbrennen einer USA-Flagge). Auf der anderen Seite zeigt das Video aber auch das antikommunistische Ressentiment des Establishments, wenn britische Polizisten beginnen, äußerst brutal gegen die friedliche Demonstration vor zu gehen.

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Filmdokument

Stalin Dead (1953)

British Pathé

Anlässlich des Todes von Stalin zeichnet dieses Video wichtige Etappen im Leben des totalitären Diktators nach. Die Brutalität und seine kompromisslose autoritäre Führung, der Mythos seiner Person innerhalb der Bevölkerung und mögliche Nachfolger werden in dem kurzen Film thematisiert. Visuell wird dies durch Bilder von Stalin und Militärparaden untermalt.

Cover von Alexander Schwarz, Rainer Rother (Hrsg.): Der Neue Mensch. Aufbruch und Alltag im revolutionären Russland, Berlin: Filmedition Suhrkamp 2017.

Quellenedition | Filmdokument

Der Neue Mensch

Hrsg.: Alexander Schwarz, Rainer Rother

Die Doppel-DVD erschien im März 2017 in der Filmedition des Suhrkampverlages. Auf den zwei DVDs befinden sich 411 Minuten an Filmmaterial bestehend aus restaurierten Fassungen sowjetischer Filme. Die von Alexander Schwarz und Rainer Rother herausgegebene Sammlung versammelt Spiel-, Dokumentar- und Trickfilme der jungen UdSSR aus den Jahren 1924 bis 1932. Die Kuratoren der Doppel-DVD legen den Fokus auf die Utopie des "neuen" sowjetischen Menschen und deren ästhetischer Repräsentation im frühen sowjetischen Kino. Die Filme sind in der Originalsprache mit deutschen Untertiteln erhältlich.Die Sammlung enthält die Filme:Kino-Prawda Nr. 18 (Film-Prawda Nr. 18), 1924, 13:50 min.,Tretja meschtschanskaja (VT: Bett und Sofa), 1927, 91 min.,Samojedskij maltschik (Der Samojedenjunge), 1928, 10 min.,Grosny Wawila i tjotka Arina (Der schreckliche Wawila und Tante Arina), 1928, 7.30 min.,Oblomok imperii (VT: Der Mann, der das Gedächtnis verlor), 1929, 74 min.,Schisn w rukach (Das Leben in der Hand), 1931, 100 min.,Putjowka w schisn (VT: Der Weg ins Leben), 1931, 108 min.,Wlastelin byta (Beherrscher des Alltags), 1932, 15 min.

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Dokumentarfilm

The US Army in Post-War Germany

British Pathé

Das kurze Video aus den War Archives von British Pathé zeigt das Alltagsleben von in Heidelberg stationierten US-Soldaten 1966. Das Video ist eine interessante kulturgeschichtliche Quelle, da US-Kasernen in Westdeutschland während des Kalten Krieges allgegenwärtig waren und verschiedene Praktiken des Kulturtransfers gezeigt werden. An der kurzen Dokumentation ist auch das ironische Spiel des Sprechers mit nationalen Stereotypen und Klischees aus heutiger Perspektive spannend. Traurige Berühmtheit erlangte der von British Pathé besuchte US-Army-Stützpunkt in Heidelberg 1972 als er Anschlagsziel der sozialrevolutionären Terrorgruppe Rote Armee Fraktion wurde. 

Screenshot aus History@Debate: Herbst 1989 - Was bleibt von der friedlichen Revolution?, https://www.youtube.com/watch?v=-QTHEKxZr4A

Podiumsgespräch

History@Debate: Herbst 1989 - Was bleibt von der friedlichen Revolution?

Der Webtalk der Gerda Henkel Stiftung und der Körber-Stiftung | vom 02.11.2014

In dieser Ausgabe des Live-Talks der Körber-Stiftung und der Gerda-Henkel-Stiftung diskutierteMarianne Birthler mit Ilko-Sascha Kowalczuk. Moderiert wurde das Podium von Deutschlandfunk-Chefredakteurin Birgit Wentzien. Birtlher war Teil der Opposition in der ehemaligen DDR, ist Politikerin für die Partei Bündnis 90/Die Grünen und war von 2000 bis 2011 Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Der Historiker Kowalczuk gilt als ausgewiesener Experte für die DDR-Opposition und die friedliche Revolution der Jahre 1989/90. Die beiden Spezialisten debattierten über die Frage, wie es zum Zusammenbruch der SED-Diktatur kommen konnte und welche Rolle dabei die Opposition spielte. Auf dem Podium wurden ebenso erinnerungskulturelle und geschichtspolitische Fragen thematisiert.

British Pathé

Dokumentarfilm

Moscow (1965)

British Pathé

Der Dokumentarfilm begleitet eine britische Schauspielkompanie bei einem Gastspiel in Moskau in den 1960er- Jahren. Interessant aus heutiger Perspektive erscheint, dass der Sprecher des Videos nicht explizit auf die sozialistische Ideologie eingeht, sondern immer nur von einer widersprüchlichen Gesellschaft und Stadt spricht. Die Schauspieler werden beim dem Besuch von Sehenswürdigkeiten gezeigt, aber auch Straßenszenen, ein Besuch in der britischen Botschaft und eine kurze Szene aus dem Theater werden gezeigt. Immer wieder hebt der Sprecher die Bedeutung des Kulturaustausches hervor und verweist dabei explizit wie implizit auf vermeintlich große Unterschiede.

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Filmdokument

Tito Faces Soviet Threat (1949)

British Pathé

Dieses kurze Nachrichtenvideo von British Pathé thematisiert den Bruch zwischen Stalin und Tito aus zeitgenössischer Perspektive. Tito wird vom Sprecher nach wie vor als Communist Dictator angesprochen, dennoch wird der Versuch sich ideologisch von der Sowjetunion und vor allem Stalin zu emanzipieren positiv erwähnt. Hierbei würde der Westen nun Jugoslawien durch ökonomische Hilfen zur Seite springen, um die Loslösung Jugoslawiens vom Stalinismus zu unterstützen.

Wolfgang Leonhard - © Bundesstiftung Aufarbeitung

Filmdokument | Interview

Lebensgeschichtliches Interview mit Wolfgang Leonhard

Wolfgang Leonhard (* 16. April 1921 in Wien als Wladimir Leonhard; † 17. August 2014 in Daun) wuchs in einem kommunistisch geprägten Milieu auf. Im Juni 1935 emigrierte er mit seiner Mutter Susanne Leonhard nach Moskau. Sie verbrachte in der Folge zwölf Jahre im Gulag Workuta. Wolfgang Leonhard wurde an verschiedenen Instituten zum kommunistischen Kader ausgebildet. Am 30. April 1945 kehrte er als Teil der „Gruppe Ulbricht“ nach Deutschland zurück und war u.a. an der SED-Parteihochschule Karl Marx als Lehrer tätig. 1949 brach er mit dem Stalinismus und floh nach Jugoslawien. 1955 wurde Wolfgang Leonhard weltberühmt als Autor des Buches „Die Revolution entlässt ihre Kinder“. Er war bekannter Ost-Experte und u.a. Dozent an der Yale University. Der Beitrag ist Teil eines 18-stündigen Interviews, in dem Wolfgang Leonhard seine gesamte Biografie erzählt. Das Interview wurde 2003/2004 von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur aufgezeichnet. Der vollständig erschlossene Mitschnitt steht im Stiftungsarchiv zu Recherche- und Forschungszwecken zur Verfügung. Im vorliegenden Interviewausschnitt schildert Wolfgang Leonhard vorrangig seine gefährliche Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone nach Jugoslawien im Jahre 1949. Bei Fragen zur Nutzung des Interviews wenden Sie sich bitte anDr. Matthias Buchholz (Mail: m.buchholz(at)bundesstiftung-aufarbeitung.de, Telefon: 030/319895219)bzw. Sylvia Griwan (Mail: s.griwan(at)bundesstiftung-aufarbeitung.de, Telefon: 030/319895216).

Screenshot von youtube-Video (https://www.youtube.com/watch?v=pQNR0cgd5bg&feature=youtu.be)

Tutorial | Blog

Kommunismus & Sozialismus erklärt

Mirko Drotschmann

Der youtube-Kanal Mr.Wissen2go versucht komplexe Themenfelder leicht verständlich zu erklären. Der Betreiber des Kanals Mirko Drotschmann wählt den Vortragstil des Youtubetutorials, um komplizierte Sachverhalte aus Politik, Geschichte und Wirtschaft für Schüler und Jugendliche zu erklären. In diesem circa 10 minütigen Video wird dem Zuschauer der Kommunismus und Sozialismus erklärt. Mit einer pessimistischen Gegenwartsdiagnose beginnend, geht der Youtuber auf das kommunistische Manifest von Karl Marx ein und schlägt somit den Bogen zur Vergangenheit. Danach werden anhand einer kurzen Kapitalexegese die Ziele der kommunistischen Bewegung erklärt. Dabei geht er auf das bekannte Marxzitat "Religion ist Opium fürs Volk" ein, und unterscheidet Sozialismus von Kommunismus. Nach diesem theoretischen Abriss werden die Ereignisse der Revolution unter Lenin in Russland kurz skizziert und den Bruch Lenins mit dem utopischen Ideal einer egalitären Gesellschaft. Am Ende des Videos stellt Drotschmann fest, dass die sich auf Marx beziehenden Regime, autoritäre Diktaturen waren und nichts mit dem von Marx imaginiertem Ideal des Kommunismus zu tun haben.

Communism, Coronet Instructional Films 1951, Screenshot aus Video

Filmdokument

Communism

Coronet Instructional Films

Der kurze Filmbeitrag ist in die Zeit antikommunistischer Propaganda in den USA einzuordnen. Er erzählt eine kurze Geschichte der Sowjetunion und versucht diese als an der Weltherrschaft interessierte Entität zu entlarven. Immer wieder werden der totalitäre Stalin und der Philosoph Karl Marx gleich gesetzt, um den unterstellten russischen Drang zur Weltherrschaft unter dem Label des Kommunismus zu untermauern. Über das ausgehende Zarenreich erzählt der Sprecher, unterlegt mit brutalen Kriegsszenen die Geschichte Russlands im ersten Weltkrieg, die Revolution von 1917, die Etablierung des sowjetischen Systems und schließlich der Kampf der Anti-Hitler-Koalition gegen das nationalsozialistische Deutschland. Am Ende fragt der kurze Clip, wie sich die "freie" Welt gegen die aggressive globale kommunistische Bedrohung unter der Führung Stalins wehren könnte. Die apostrophierte westliche Freiheit müsse durch diplomatische, ökonomische und militärische Bemühungen der USA verteidigt werden, aber selbst dann sei man vor kommunistischer Aggressivität nicht sicher.

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Dokumentarfilm

Moscow (1947)

British Pathé

Dieses kurze Video von British Pathé dokumentiert den Besuch des britischen Generalfeldmarschall Bernard Montgomery bei Stalin in Moskau 1947. In den Aussagen des Sprechers kommt die optimistische Hoffnung zum Ausdruck, dass sich die gerade stattfindende Frontverhärtung im Ost-West-Konflikt aufgrund der persönlichen Gesprächsebene verhindern lassen könnte.

Screenshot von youtube-Video (https://www.youtube.com/watch?v=pQNR0cgd5bg&feature=youtu.be)

Tutorial | Blog

Karl Marx | Promis der Geschichte erklärt von Mirko Drotschmann

Mirko Drotschmann

Der Betreiber des Youtubekanals MrWissen2go erklärt in der Sendereihe des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) Promis der Geschichte erklärt von Mirko Drotschmann in der ersten Folge den "Promi" Karl Marx. Das circa 9 minütige Video ist im Stil eines Youtubetutorials gehalten und versucht in leichter Sprache Biographie, Werk und realpolitisches Wirken des deutschen Philosophen zu erklären. Er stellt die wichtigen biographischen Etappen im Leben von Marx dar und kontextualisiert diese auch gleichzeitig in ein Bild politscher Auseinandersetzungen im 19. Jahrhundert. Drotschmann versteht es die jeweiligen Entstehungskontexte der berühmten Schriften von Marx - "Das Kapital" und "Das kommunistische Manifest" - zu berücksichtigen. Auch die Rolle von Marx bei der Entstehung der so genannten ersten Internationalen findet Berücksichtigung. Am Ende des Videos wird die Rolle von Marx für das Selbstverständnis der sozialistischen Diktaturen und die damit einhergehenden Mythologisierungstendenzen erklärt. Abschließend verweist Drotschmann auf die aktuelle wissenschaftliche Marx-Renaissance.

Titelbild der Sendereihe Sternstunde Philosophie von SRF Kultur

Interview

Axel Honneth: Den Sozialismus zur Vollendung bringen

Axel Honneth im Gespräch mit Barbara Bleisch

Die 60-minütige Sendereihe Sternstunde Philosophie des Schweizer Rundfunks lädt renommierte Persönlichkeiten für Gespräche mit Moderatorinnen ins Studio ein. In der Sendung vom 17. Januar 2016 war Axel Honneth zu Gast. Honneth ist Direktor des Instituts für Sozialforschung und gilt als einer der einflussreichsten deutschsprachigen Philosophen und wichtiger Vertreter der kritischen Theorie. In der Sendung diskutiert er mit Moderatorin Barbara Bleisch über die Aktualität der sozialistischen Idee. Der Sozialphilosoph versucht die Idee zu dekonstruieren und nutzbar für eine aktuelle kritische Gesellschaftsanalyse zu machen. Die zentrale Frage, ob man den Begriff „Sozialismus“ - steht er doch auch für Diktaturerfahrungen und politische Gewalt – heute noch nutzen kann wird im Gespräch diskutiert.