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VHS vs. Communism

Filmmaterial | Video

Ilinca Calugareanu

VHS vs. Communism

In der Sozialistischen Republik Rumänien der 1980er-Jahre werden täglich zwei Stunden Fernsehen ausgestrahlt. Diese 120 Minuten sind gefüllt mit kommunistischer Propaganda. Unter Nicolae Ceausescus Regime ist in Rumänien alles Westliche, Nichtkommunstische verboten. Dennoch schafft es ein Unternehmer, VHS-Kassetten mit amerikanischen und westeuropäischen Filmen ins Land zu schmuggeln. Diese Filme verbreiten sich schnell und die Stimme, die sie synchronisiert, wird neben Ceausescus die berühmteste Stimme in Rumänien. Der kurze Dokumentarfilm "VHS vs. Communism" erzählt die Geschichte der jungen Übersetzerin Irina Margareta Nistor, welche für das Nationalfernsehen arbeitet und über einen Kollegen den Nebenjob als Synchronsprecherin für die illegal ins Land gebrachten West-Filme aufnimmt. Nistor weiß, dass ihr eine hohe Strafe droht, falls ihre Tätigkeit entdeckt wird. Doch sie genießt es, gegen das Regime Ceausescus zu arbeiten, aber vor allem sieht sie für ihr Leben gerne West-Filme. So geht es auch vielen anderen jungen Rumänen zu der Zeit. Die Action-, Horror- und Liebesfilme öffnen ihnen ein Fenster zum Westen, lassen sie für einen Augenblick ihren Alltag in der kommunistischen Diktatur vergessen.

Spieldauer

06:41 Min.

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