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Carlos - Der Schakal

Spielfilme | Spielfilm | Film

Olivier Assayas, Dan Franck

Trailer "Carlos - Der Schakal"

Der deutsch-französische Spielfilm "Carlos – der Schakal" handelt vom Leben des venezolanischen Linksterroristen Ilich Ramírez Sánchez alias Carlos, der für zahlreiche internationale Anschläge vor allem in der westlichen Welt seit 1973 verantwortlich ist. Der Marxist war unter anderem für die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) tätig, in deren Namen er zahlreiche Anschläge verübte. Der Spielfilm beginnt zu Beginn der 1970er-Jahre mit dem Einstieg Carlos in die Terrorszene. Im Laufe der Zeit verübt er zahlreiche Anschläge auf israelische Einrichtungen, europäische Juden und führte das Kommando bei der Geiselnahme von Opec-Ministern in Wien 1975. Nach den politischen Umwälzungen in den ehemaligen kommunistischen Ostblockstaaten in Europa und dem Fall des Eisernen Vorhangs verlor der Terrorist zahlreiche Befürworter, Unterstützer in Ost und West und seine Reisemöglichkeiten. Im Jahr 1994 wurde er gefasst und nach Frankreich gebracht, wo er seitdem im Gefängnis sitzt. Der Film zeichnet ein facettenreiches Bild der politischen Verwicklungen zur Zeit des Kalten Krieges.

Land, Jahr, Spieldauer

Deutschland/Frankreich, 2010, 187 min.